Peter Moskopp im Austausch mit der Fahrschule Rasbach in Bendorf
Kürzlich traf sich der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Moskopp mit Peter Rasbach, Inhaber der Fahrschule Rasbach in Bendorf.
Derzeit steht die Branche vor Herausforderungen, über die Peter Rasbach in einem offenen und ehrlichen Gespräch berichtet hat.
Bundesweit verzeichnen viele Fahrschulen einen Einbruch der Anmeldungen um teilweise bis zu 70 Prozent. Das bedeutet, dass statt 15–20 Neuanmeldungen im Monat derzeit teils nur noch 4–6 Neuanmeldungen erfolgen.
Über 80 Prozent der rund 13.000 Fahrschulen in Deutschland sind Klein- oder Familienbetriebe, die ihre Existenz akut gefährdet sehen und bereits jetzt angestellte Fahrlehrer in Kurzarbeit schicken müssen.
Vor allem Diskussionen und Berichte über angeblich einfachere Prüfungen und günstigere Führerscheine ab Sommer 2026 sorgen derzeit für große Verunsicherung. Dabei ist festzuhalten, dass es bislang keinen beschlossenen Gesetzesrahmen, keine konkreten Inhalte und keinen Zeitplan hierfür gibt. Dennoch verschieben viele Fahrschülerinnen und Fahrschüler ihre Ausbildung, in der Hoffnung, dadurch Kosten sparen zu können und von einfacheren Prüfungen zu profitieren.
Allerdings brauchen politische Reformen Zeit. Die Verkehrsministerkonferenz findet im April statt, und selbst wenn dort eine vollständige Einigung erzielt wird, ist es stark zu bezweifeln, dass der Führerschein bereits ab Sommer 2026 günstiger und einfacher werden wird.
Eine reine digitale Ausbildung über den Fahrsimulator halten die Fahrschulen für ausgeschlossen. Zum Üben der Schaltvorgänge oder der Blickrichtung ist der Simulator geeignet, aber das Erlernen der Fahrpraxis im Straßenverkehr ist unabdingbar. Zudem ist ein solcher Simulator mit enorme Anschaffungskosten mit bis zu 45.000€ verbunden.
„Ich nehme diese Hinweise sehr ernst und werde sie in Form einer Kleinen Anfrage in den Landtag einbringen. Gute Verkehrssicherheit beginnt mit guter Ausbildung und diese braucht verlässliche Rahmenbedingungen“, so Peter Moskopp.